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Mit der richtigen Ausrüstung macht Golf spielen Spass Golfschläger, Golfreisen, Golfclub

Egal, ob man Golfreisen nach Portugal oder Südamerika machen möchte, oder doch lieber Golf in der Heimat spielen möchte, man sollte immer die richtigen Golfschläger, sowie Golfschuhe und Golfbälle dabei haben. Vor allem als Beginner im Sport Golf hört man Begriffe, wie zum Beispiel Bounce, Lie, Loft, sowie Flex, und Sweet Spot und anderem und sollte wissen, worauf es bei Golfschlägern ankommt, um sich im Golf Club und auf Golfreisen nicht zu blamieren.

 

Die verschiedenen Golfschläger

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Bei den Schlägern für den Sport Golf ist der Driver der größte und längste aber auch der teuerste Schläger im Golf Club. Driver verfügen über eine sehr hohe Schlagfläche und kommen nur für Abschläge zum Einsatz.

Der Driver-Kopf darf maximal 460 cm³ Volumen haben. Mit diesem Schläger kann auch bei einer hohen Schwung- geschwindigkeit ein langer Abschlag gelingen. In der Regel sind alle Driver mit einem Kopf aus leichtem Titanium ausgestattet. Dadurch entsteht ein großer Kopf mit riesigem Sweet Spot, also einem optimalem Treffpunkt.

Driver mit einem Trampolineffekt haben extrem dünne Schlagflächen, welche beim Berühren des Balles leicht nachgeben, und dann sofort wieder zurückschwingen. Damit wird die Beschleunigung der Golfbälle verstärkt.

Form des Drivers

Dreieckige Driver, wie der Sumo Squared Driver von Nike ist relativ neu am Markt. Ebenfalls die Marke Callaway brachte den FT-i und den FT-iQ in den Handel. Bei dem dreieckigen Schläger wird das Gewicht in die Außenbereiche verlagert und erzeugt einen Trägheitsmoment, auch als MOI = Moment of Intertia bezeichnet. Aufgrund der abweichenden Form wird dem Golfspieler die Ausrichtung beim Abschlag erleichtert.

Loft und Schaft vom Driver

Als Loft wird der Winkel der Schlagfläche bezeichnet, in Bezug zur Senkrechten. Im Golf Club haben Driver einen Loft, der zwischen 8° und 13° liegt. Ein niedriger Loft bewirkt eine flachere Flugbahn. Spieler, die auf Golfreisen mit großen Schwunggeschwindigkeiten spielen, erzielen damit längere Bälle. Spieler, wie beispielsweise Senioren, mit niedrigeren Schwunggeschwindigkeiten sind mit einem höheren Loft von 12°/13° gut beraten, da der Ball leichter fliegt. Der Schaft eines Drivers ist aus Graphit gefertigt. Die richtige Steifigkeit und der richtige Flex müssen an die jeweilige Schwung-Geschwindigkeit angepasst sein. Spieler mit einem raschen Schwung sind mit einem Stiff Flex gut beraten und Spieler mit niedriger Schwunggeschwindigkeit profitieren von einem Flex Light.

Driver Griffstärke

Beim Golfspiel ist die richtige Griffstärke sehr wichtig und darf nicht vergessen werden.
Um den entsprechenden Wert zu bestimmen, wird vom Handgelenk bis zur Spitze des längsten Fingers gemessen. Der Griff kann nur im befestigten Zustand am Golfschläger richtig gemessen werden. Der Messpunkt befindet sich etwa fünf Zentimeter unter der Griffkappe.

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Fairway Hölzer

Auch Fairway-Hölzer sind ideal für Golfreisen und werden überwiegend aus drei Materialien hergestellt, nämlich aus Stahl, aus Titan oder auch aus Verbundstoff. Das bevorzugte Material für den Kopf eines von Fairway-Schläger ist Stahl. Mit dem leichtgewichtigen Titan werden in der Regel großköpfige Hölzer produziert.Darüber hinaus wird bei Titanköpfen der Schwerpunkt nach hinten verschoben, damit der Ball leichter fliegt. Die dünnen Schlagflächen der Schläger erzeugen eine maximale Länge der Schläge. Fairway-Hölzer aus Verbundstoff wiegen sehr wenig. Dadurch verlagert sich das Gewicht in den Außenbereich des Schlägerkopfes und der Schläger verdreht sich auch bei nicht mittig getroffenen Schlägen kaum.

Form und Design

Bei den Fairway-Schlägern gibt es neben Standard auch noch Offset-, Draw- und Neutral-Optionen. Die meisten Golfer im Golf Club neigen dazu den Ball unbewusst mehr nach rechts zu ziehen, dies wird als Slice bezeichnet. Die Hersteller versuchen fehlerausgleichende Schläger auf den Markt zu bringen. Mehr Gewicht im Schlägerkopf erzielt eine Slicekorrektur. Bei dem Offset-Schläger ist der Kopf etwas vom Schaft abgesetzt und ist ideal für Senioren und Damen. Fairway-Schläger mit der Zusatzbezeichnung Draw haben einen stärkeren Dralleffekt.

Schäfte:

Graphit wird bei Fairway-Hölzer für den Schaft eingesetzt. Einige Modelle sind noch mit einem Stahlschaft gefertigt. Diese bieten mehr Genauigkeit, wobei allerdings die Länge leidet.

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Eisenschläger

Wer im Golf Club gerne kurze und mittellange Schläge spielt, verwendet einen Eisenschläger. Moderne Modelle verfügen über einen trapezförmigen Schlägerkopf mit verdünnter Schlagfläche. Das Gewicht verlagert sich in den Außenbereich. Solche Cavity-Black-Schläger verdrehen sich beim Spielen weniger stark. Traditionelle kleine und massive Eisenschläger werden als Blades bezeichnet und verleihen dem Spieler ein besseres Ballgefühl. Bei einem höherem Handicap verziehen sie allerdings weniger Fehler. Heutzutage werden Blades nur noch selten benutzt. Bei den Eisenschlägern ist die Auswahl an Offset- und Draw-Varianten sehr groß. Dank der besonderen Konstruktion erwirken sie eine Slice-Korrektur. Im Golf Club kann man beobachten, dass die meisten Golfspieler eine „offene“ Schlagfläche spielen, bei der sich beide Hände im Treffmoment hinter dem Ball befinden, anstatt vor dem Ball. Mit der Offset-Schläger wird ein Slice vermieden.

Stahlschäfte oder Graphitschäfte?

Graphitschäfte sind spürbar leichter als Schäfte aus Stahl. Dadurch werden höhere Schwunggeschwindigkeiten und längere Schläge erzielt. Stahlschäfte halten dafür länger als Graphitschäfte und haben bessere Flex- und Torqueeigenschaften. Graphitschäfte dämpfen Vibrationen zwar besser, bieten jedoch eine geringere Rückmeldung im Treffmoment. Das Feedback bei Stahlschäften ist dafür viel härter.

Schaft-Flex

Wer auf Golfreisen einen guten Eindruck machen möchte, sollte die richtige Steifigkeit, und den richtigen Flex auswählen. Beides sollte an die Schwung-Geschwindigkeit des Spielers angepasst werden. Die Mehrheit der Spieler ist mit einem Flex Regular gut beraten.

Was bedeuten Loft und Lie?

Als Lie wird der Winkel bezeichnet, in dem der Schaft am Schlägerkopf montiert ist.
Für große Spieler muss der Lie-Winkel steiler sein und für kleinere flacher. Es empfiehlt sich prüfen zu lassen, welcher Lie-Winkel zu einem am besten passt und welchen Lie-Winkel die Schläger haben. Ein falscher Lie beeinflusst die Flugrichtung negativ. Als Loft wird der Winkel der Schlagfläche zur Senkrechten bezeichnet. Alle Schlägerköpfe aus Metall verbiegen sich nach und nach bei normaler Beanspruchung beim Golf spielen. Sogar ganz neue Schläger haben nur eine Toleranz von plus/minus 2°. Aus diesem Grund sollte man den Loft mindestens einmal im Jahr überprüfen lassen. Ausschließlich dann wird gewährleistet, dass man beispielsweise nicht mit einem Eisen 7 und 8 gleich weit schlägt, weil beide Eisen im Loft-Winkel fast gleich sind.

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Hybrid-Schläger

Sehr beliebt auf Golfreisen sind sogenannte Hybrid-Schläger. Mit diesen langen und leichtgewichtigen Schlägern erzielen vor allem wenig trainierte Golfspieler nicht konsistent lange Schläge. Die Hybrid-Schläger kommen dann zum Einsatz, wenn sich der Spieler noch 150 Meter oder noch weiter weg vom Grün entfernt befindet. Die vielseitigen Hybrid-Schläger können vom Fairway, aus dem Rough oder vom Abschlag gespielt werden.
Sogar Spitzensportler auf Weltklasseniveau verwenden diese Schläger.

Welcher Loft ist der richtige?

Das hängt davon ab, welches Eisen durch einen Hybrid ersetzt werden soll. In der Regel ist auf den Hybrid-Schlägern die Nummer des Eisens vermerkt, welches ersetzt werden soll.

Mit einem Putter golfen

Putter sind in den verschiedensten Varianten erhältlich. Die drei Basiskontruktionen für den Putter-KopfGolfschläger, Golfbälle, Golfclub
heißen Blade, Half-Mallet und Mallet. Der einfach gehaltene Blade-Putter hat eine ansprechende Optik, akzeptiert allerdings kaum Fehler, wenn der Ball nicht mittig gespielt wird. Ein Half-Mallet-Putter hingegen vermittelt ein ausgezeichnetes Spielgefühl und lässt sich leichter spielen als ein Blade-Putter. Der deutlich schwerere Mallet-Putter vermittelt ein kräftiges Spielgefühl, und wird von vielen Spielern bevorzugt. Neben diesen drei Grundkonstruktionen sind noch extravagant geformte Putter-Köpfe möglich. Diese dienen dazu, um den Ball leichter auszurichten und ein Verdrehen des Kopfes zu verhindern, wenn der Ball nicht mittig getroffen wird.

Putter-Schäfte und Schlagflächen

In der Regel verfügen alle Putter über einen Offset-Schaft, wobei der Schaft genau über dem Ball liegt. Die Schlagflächen der Putter können aus vielen verschiedenen Materialien bestehen, wie beispielsweise aus Stahl, aus Gummi, sowie aus Nickel, Kupfer, Aluminium, und auch aus Keramik. Jedes Material hat andere Spieleigenschaften und auch andere Klangeigenschaften. Auf harten und schnellen Greens ist ein weiches Material eine gute Wahl. Hingegen auf langsameren Greens ist ein hartes und schweres Material die optimale Wahl. Im Endeffekt entscheiden die individuell persönlichen Vorlieben. Beim Putterschläger muss man ausprobieren, welcher einem am besten liegt.

Die optimale Länge des Putters

Überwiegend verwenden die meisten Golfer einen Putter mit einer Länge von 35 Zoll. Jedoch auch kürzere Putter mit 33-34 Zoll und längere Putter sind erhältlich. Beispielsweise Belly-Putter haben eine Länge zwischen 41 und 45 Zoll und werden an der Taille angelegt.Chest-Putter, die am Brustkorb angelegt werden, können wie ein Pendel geschwungen werden und vermeiden fehlerhafte Bewegungen aus dem Handgelenk. Lange Putter mit 45-50 Zoll sind für Menschen mit Rückenbeschwerden die beste Wahl.

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Mit Wedges Golf spielen

Wedges mit unterschiedlichen Lofts eignen sich für kurze Schläge rund um das Grün unter hundert Meter, sowie für komplizierte Ausgangslagen, wie beispielsweise einem Bunker, oder Gräben oder hohes Gras.

Unterschiedliche Wedges

Der Pitching-Wedge hat einen Loft zwischen 46° und 50° Grad und kommt vorwiegend für längere Schlage auf dem Grün zum Einsatz. Turnierspieler können mit so einem Schläger bis zu 110 Meter weit schlagen. Mit dem Gap-Wedge, der über ein Loft von 50° bis 55° Grad verfügt, wird die „Lücke“ zwischen Pitching-Wedge und Sand-Wedge optimal geschlossen. Der Sand-Wedge hat einen Loft, der zwischen 54° und 58° Grad liegt. Den größten Loft-Winkel unter den Golfschlägern haben mit 58°-60° Grad die Lob-Wedges. In einigen Fällen können es sogar bis zu 64° Grad sein.

Definition vom Wedge-Bounce-Winkel

Neben dem Loft-Winkel spielt bei den Wedges auch der Bounce eine wichtige Rolle. Der Bounce ist die Wölbungsform unter der Schlagfläche, die den Schlägerkopf vom Boden„abprallen“ lässt. Im englischen bedeutet to bounce abprallen.

Niedriger Bounce

Von Wedges mit niedrigem Bounce profitiert man auf hartem Untergrund, da diese das Golfspiel in schwierigen Situationen erleichtern. Mit weniger Bounce und einer schmaleren Sohle kann der Spieler die Schlagfläche deutlich leichter offen halten. Mit einem höheren Bounce ist es sehr schwierig die vordere Kante des Schlägerkopfes unter den Ball zu bekommen. Für die meisten Golfspieler ist ein Bounce zwischen zehn bis vierzehn Grad ideal. Allerdings sind auch Lob-Wedges mit einem extrem hohen Loft zwischen 60°-64°Grad erhältlich, die über einen sehr niedrigen Bounce verfügen. Mit Hilfe dieser Wedges kann der Golfball sehr hoch in die Luft geworfen werden und dabei wird eine weiche Punktlandung erzielt. Ein niedriger Bounce verhindert gezielt „dünne“ Schläge, die bei einem größeren „Abpralleffekt“ auf Grund von kleinen Fehlern entstehen können.

Standard-Bounce und Wedge Finishes

Wedges mit Standard-Bounce sind ideal für ein kreatives Spiel rund um das Grün.
Wedges hingegen mit hohem Bounce eignen sich gut dafür, um auf weichem Untergrund, wie zum Beispiel Sand zu spielen. Die Wedges-Schläger sind mit verschiedenstem Oberflächen erhältlich, wie beispielsweise Nickel, sowie Chrom, und Kupfer. Ebenfalls rostige beziehungsweise „raw“, sowie „Oil Can“ Modelle sind erhältlich. Ganz nach persönlichem Geschmack kann optisch das entsprechende Modell ausgewählt werden.

Welche Golfmarken gibt es?

Zu den größten Golfschläger Marken weltweit gehört Ping. Das Unternehmen Ping wurde im Jahr 1959 als Familienbetrieb gegründet und bietet eine enorme grosse Auswahl an Golfprodukten an. Die Marke Cobra besteht seit dem Jahre 1973 und ist vor allem mit dem Driver Baffler Schläger sehr erfolgreich. Cobra Golf produziert zudem übergroße, fehlerverzeihende Eisenschläger. Das renommierte Unternehmen steht zudem für qualitativ hochwertige Schläger, wie Fairwayhölzer, Putter und Eisenschläger. Die Schweizer Golfmarke Fitting ist ebenfalls weltweit bekannt und bietet hochwertige Schläger zum Golfen. Die Marke Cleveland ist bereits seit langem in der Golfwelt bekannt und begeistert mit sehr guten Wedges. Das japanische Unternehmen Mizuno stellt Sportkleidung und Sportartikel, wie unter anderem Schläger zum Golfen her. Egal, ob man sich für einen Golfschläger der Marke Callaway, Taylor oder für das Golfprodukt eines anderen Herstellers entscheidet, der Schläger muss in jedem Fall zum Spieler passen.

Was wird außer Schlägern noch zum Golfen benötigt?

Vor allem Beginner, sollten wissen, dass es nicht reicht, Golfschläger zu kaufen, um Golf zu spielen. Die Ausrüstung umfasst Golfschuhe, sowie eine gute Schlägertasche, verschiedene Golfbälle und Tees. Darüber hinaus sollte ein entsprechendes Outfit vorhanden sein. Hochwertige Golfschuhe, wie gute Handschuhe sind ein Must Have. Für regelmäßige Golfspieler empfiehlt sich eine passende Bekleidung, die sich zum Spielen bei Wind und Regen eignet.

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Wie teuer ist eine hochwertige Golfausrüstung?

Ausgezeichnete Schläger sind am wichtigsten bei einer hochwertigen Golfausrüstung. Ein guter Schlägersatz besteht aus maximal vierzehn Schläger. Dies betrifft allerdings nur Profis und Menschen, die bereits länger und aktiv Golf spielen. Für Anfänger ist ein Schläger je Kategorie ausreichend. Zum Beispiel ein Eisen für das Spiel auf den Fairways, sowie ein Holz für den Abschlag und ein Putter zum Einlochen sind für Beginner eine gute Erstausstattung. Dabei sollten Sie drei Dinge beachten. Zu allererst gilt es auf das Fitting zu achten, also die Eigenschaften des Schlägers müssen zum jeweiligen Golfspieler passen. Beim Matching müssen die Schläger zum Golfspielen zueinander passen und sollten sich in jedem Fall ergänzen. Und zu guter Letzt muss der Kopf des Schlägers fehlerverzeihend sein. Für professionelle Golfer ist mit einer Investition von etwa 3500 Euro zu rechen, inklusive Mitgliedschaft im Golfclub. Anfänger können mit Kosten von etwa 600 Euro günstig starten, jedoch ohne Mitgliedschaft.

 

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